Projektleitung: Frank Hauri und Martin Romer
Foto: © Hauri AG Staffelbach
Neue Eichentüre für Pfarrhaus
Eine nachgebaute Eichentüre schmückt das klassische Eingangsportal eines historischen Pfarrhauses.
Der Eingangstüre des 200 Jahre alten Pfarrhauses waren die Spuren der Zeit anzusehen und im Innern aufgrund starker Zugluft auch direkt zu spüren. Eine Sanierung drängte sich deshalb vor allem aus energetischen und schallschutztechnischen Gründen auf. Da die bestehende Türe des denkmalgeschützten Hauses in dieser Hinsicht nicht mehr verbessert werden konnte, wurde ein kompletter Nachbau realisiert.
Die neue Türe samt Rahmen wurde aus massiver Eiche hergestellt und entspricht im Aussehen der ursprünglichen Türe. So wurden sowohl die Profilierungen wie auch die aufrechten Zierelemente mit Schlagleistensockeln übernommen. Auch die liegenden, aussen aufgesetzten Landhaussprossen zwischen den Glaseinsätzen entsprechen der ursprünglichen Gestaltung der Türe. Passend dazu wurde beim eingebauten Dreifach-Isolierglas auf der Aussenseite ein Glas mit lebendiger Oberflächenstruktur verwendet, welches den historischen Glasscheiben mit ihren leichten Unregelmässigkeiten ähnlich sieht.
Für eine deutliche Steigerung der Wohnqualität wurde die Dämmung optimiert und als Folge zwei Dichtungen in das Türblatt und in den Türrahmen eingesetzt. Der Spalt zwischen Tür und Boden wurde mit einer thermisch getrennten Türschwelle aus Aluminium versehen.
Im Innern orientiert sich der Türaufbau am Stand moderner Technik. Das schlüsselbediente Türschloss ist mit einer Drückergarnitur kombiniert, welche zum klassischen Aussehen der Türe passt. Die ganze Türe wurde mit einer Grundierung, einer Zwischen- und einer Schlussbeschichtung (Dünnschichtlasur) behandelt. Damit ist die neue Pfarrhaustüre vor Witterungseinflüssen geschützt und kann über Jahre mit geringem Aufwand (anschleifen und neue Lasur auftragen) aufgefrischt werden.
«Detailgetreuer Nachbau mit historischem Charme.»










